21.03.2016

Die 11 Resilienzfaktoren - Teil 1

Resilienzefaktoren 1 - 3 Auszug aus dem Buch "Erfolgreich führen mit Resilienz"

Ihre Resilienzfähigkeit können sie mit 11 Faktoren steigern. Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Faktoren. Details, Übungen und einen ausführlichen Test finden Sie in der "Bambusstrategie"

Die 11 Resilienzfaktoren

Die 3 Basisfaktoren Akzeptanz, Verbundenheit und positive innere Einstellung bidlen die Grundlage für die Weiterentwicklung der anderen Resilienzfaktoren. Auf diese Basisfaktoren zur Stärkung unserer inneren Kraft sollten Sie sich im Falle eines "Sturms" immer als Erstes beziehen.


1. Faktor: Akzeptanz

Akzeptanz meint die Fähigkeit, eine Situation so zu nehmen, wie sie ist, ohne seine Kraft zu verschwenden und sich gegen sie zu stemmen. Ein Teil von Akzeptanz ist die Erkenntnis, dass Belastungen, Niederlagen, Konflikte, Missgeschicke, Unfälle und Leid normaler Bestandteil des Lebens sind, und das Wissen, dass ohne die "dunkle" Seite keine helle Seite möglich wäre. (Ohne Schatten kein Licht). Was auch immer wir tun, um uns gegen die Risiken des Lebens abzusichern, wir werden nicht darum herumkommen, dass wir immer wieder einmal Steine auf unserem Weg finden. Es gilt, sie im ersten Schritt als "Prüfstein" des Lebens anzuerkennen, sie genau anzuschauen, um dann einen großen Schritt darüber machen, sie beiseiteräumen oder zu Schotter zerlegen zu können. Dabei helfen Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und den Fokus mehr auf Gegenwart und Zukunft als auf die Vergangenheit zu richten.

2. Faktor: Verbundenheit

Verbundenheit meint die Fähigkeit, auch unter Stress aus der tiefen Verbindung zu uns selbst, zu unserem sozialen Umfeld und der Welt, die uns umgibt, Kraft schöpfen zu können. In gutem Kontatk mit sich selbst, anderen und der Welt sein, das heißt Bedürfnisse, Sehsüchte und Wansignale ernst zu nehmen, statt dauerhaft zu übergehen, ein tragendes soziales Netz aufzubauen und zu pflegen - gleichgültig wie knappdie Zeit und wie groß der Stress ist. Dazu kommt, den Kontakt zu Energieräubern zu minimieren, die Nähe zur Natur zu suchen und in Kontakt mit der Umwelt zu bleiben, statt sich in Extremzeiten nur noch zurückzuziehen. Dabei helfen Selbstbeobachtung und Selbstreflexion, Einfühlungsvermögen, Hilfestellung geben und annehmen und die Inspiration von Vorbildern und/oder Mentoren, an den Sie sich orientieren können.

3. Faktor: Positive innere Einstellung

Eine positive innere Einstellung zu haben bedeutet, das "Gute im Schlechen" als Chance sehen zu können, den Glauben zu haben, dass alles wieder gut wird, sich selbst gut zureden zu können, ein positives Menschenbild und die Fähigkeit zu haben, sich von Problemen zu distanzieren, sich nicht überwältigen zu lassen und gelassen bleiben. DAbei hilft es, den Fokus konsequent auf das zu richten, was gut ist, auf das, was Sie haben, statt auf das, was fehlt, und sich von Miesepetern und Gefühlsterroristen fernzuhalten oder wenigstens abzuschotten. Bei der "Programmierung" der postiven Einstellung helfen neben Mental- und Körpertechniken die Kultivierung von Dankbarkeit auch für kleine Dinge, Neugier, Interesse und Offenheit für die neue Erfahrung, Gelassenheit, Humor, Improvisationstalent und die Fähigkeit, fünfe einmal gerade sein lassen zu können.


Erfahren Sie im nächsten Newsletter alles über die nächsten vier Faktoren ....

 

 

 

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